{"id":3208,"date":"2022-08-14T23:01:33","date_gmt":"2022-08-14T23:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/sites.thesrgroup.com\/taylorroot\/?p=3208"},"modified":"2022-08-17T10:05:05","modified_gmt":"2022-08-17T10:05:05","slug":"karriereratgeber-fuer-unternehmensjuristen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.taylorroot.com\/de\/markteinblicke\/karriereratgeber-fuer-unternehmensjuristen\/","title":{"rendered":"Karriereratgeber f\u00fcr Unternehmensjuristen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide post-content-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"677\" src=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/09\/image-1024x677.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2171\" srcset=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/09\/image-1024x677.png 1024w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/09\/image-300x198.png 300w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/09\/image-768x507.png 768w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2021\/09\/image.png 1276w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch zunehmende Regulierung, technologischen Fortschritt sowie st\u00e4rkeren, vor allem internationalen Wettbewerb nehmen Komplexit\u00e4t und Umfang der rechtlichen Fragestellungen f\u00fcr die meisten Unternehmen und Banken stetig zu. Daher \u00fcberrascht es nicht, dass viele dieser Einheiten insbesondere im vergangenen Jahrzehnt ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen deutlich ausgebaut haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch f\u00fcr die meisten Rechtsanw\u00e4lte (hier und nachfolgend stets w\/m) stellt sich irgendwann die Frage nach einem m\u00f6glichen Wechsel in ein Unternehmen oder eine Bank, sei es zu Beginn, in der Mitte oder gegen Ende der Karriere. Insbesondere die Aussicht, oft n\u00e4her und langfristiger an operativen Prozessen und kaufm\u00e4nnischen Entscheidungen sowie st\u00e4rker in interdisziplin\u00e4ren Teams zu arbeiten, motiviert viele Anw\u00e4lte zu einem entsprechenden Wechsel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt ist der Schritt auf die Unternehmensseite f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit der Rechtsanw\u00e4lte heute wohl der bevorzugte Karriereschritt, so dass insbesondere Positionen bei gr\u00f6\u00dferen, renommierten Unternehmen sowie in Ballungszentren stark nachgefragt und umk\u00e4mpft sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sinn und Zweck dieses Ratgebers ist es, einige der h\u00e4ufigsten Fragen zu beantworten, die sich f\u00fcr Rechtsanw\u00e4lte stellen, die \u00fcber den Schritt auf eine In-house-Position nachdenken sowie m\u00f6gliche Herausforderungen aufzuzeigen, die sich in dem Zusammenhang sowie bei der weiteren Karriereplanung in einem Unternehmen oder einer Bank ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Markt\u00fcberblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insbesondere seitder Jahrtausendwende hatsich der In-house-Markt in Deutschland signifikant weiterentwickelt und ist gereift, was sich insbesondere an Wachstum und Professionalisierung bestehender sowie der zunehmenden Schaffung neuer Rechtsabteilungen ablesen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsabteilungen insbesondere gr\u00f6\u00dferer DAX-Unternehmen z\u00e4hlen mittlerweile h\u00e4ufiger mehrere Hundert Rechtsanw\u00e4lte und die gr\u00f6\u00dften Unternehmen verf\u00fcgen teilweise \u00fcber Teams mit bis zu 700 Rechtsanw\u00e4lten. Am anderen Ende des Spektrums bleiben jedoch auch \u201cEinzelk\u00e4mpfer\u201d-Positionen weiterhin eine bedeutsame Kategorie. Gerade kleinere und mittelst\u00e4ndische bzw. internationale Unternehmen, die derzeit noch nicht \u00fcber eine (deutsche) Rechtsabteilung verf\u00fcgen, werden auch k\u00fcnftig neue Rechtsfunktionen schaffen, insbesondere wegen der Einsparung externer Anwaltskosten sowie des Mehrwerts f\u00fcr das operative Gesch\u00e4ft und f\u00fcr kaufm\u00e4nnische Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den gr\u00f6\u00dferen Abteilungen entspricht der Spezialisierungsgrad in einigen F\u00e4llen durchaus dem von Full-Service-Wirtschaftskanzleien, wohingegen der In-house-Jurist in einer kleineren Einheit \u00fcblicherweise eine generalistische T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt. Entsprechend finden sich attraktive Optionen auf der In-house-Seite sowohl f\u00fcr den Spezialisten, der sich inhaltlich-fachlich weiter auf hohem Niveau fokussieren und weiterentwickeln m\u00f6chte, als auch f\u00fcr den Generalisten, der eine breit gef\u00e4cherte inhaltliche T\u00e4tigkeit mit h\u00e4ufig gr\u00f6\u00dferer N\u00e4he zum operativen Gesch\u00e4ft anstrebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch auf Kandidatenseite bemerken&nbsp; wir&nbsp; seit&nbsp; Jahren,&nbsp; dass&nbsp; die Attraktivit\u00e4t von In-house-Positionen zunimmt. F\u00fcr einen Rechtsanwalt ist die Entscheidung, aus der relativ \u00fcberschaubaren, stabilen und \u201csicheren\u201d Umgebung einer Wirtschaftskanzlei in ein Unternehmen zu wechseln, sicherlich die weitreichendste Weichenstellung f\u00fcr die eigene Karriere \u2013 und entsprechend auch die schwierigste. Trotzdem ist es eine Entscheidung, die jedes Jahr Hunderte von Rechtsanw\u00e4lten treffen und die die wenigsten bereuen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Anw\u00e4lte wollen heute nicht mehr Partner einer Wirtschaftskanzlei werden. Die Partnerschaft ist heute schwieriger zu erreichen und bietet in vielen F\u00e4llen auch nicht mehr die Sicherheit wie dies fr\u00fcher einmal der Fall war. Au\u00dferdem ist f\u00fcr viele Rechtsanw\u00e4lte das Gehalt\/Einkommen nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium, so dass auch vor diesem Hintergrund die In-house-Karriere an Prestige gewonnen hat und entsprechend mehr und mehr hoch qualifizierte Berufstr\u00e4ger aus einer Kanzlei in ein Unternehmen bzw. eine Bank wechseln. Nach einem Wechsel in ein Unternehmen Teil des Business zu werden, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen sowie pl\u00f6tzlich g\u00e4nzlich neue Karriereperspektiven zu haben, die nicht von vornherein feststehen und die auch zu einer Karriere au\u00dferhalb der Juristerei f\u00fchren k\u00f6nnen, sind nur einige der Gesichtspunkte, die Rechtsanw\u00e4lte zu einem entsprechenden Wechsel bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Freilich bleibt abzuwarten, wie sich die Urteile des Bundessozialgerichts vom 3. April 2014 auswirken werden, nach welchem Syndikusanw\u00e4lte nicht von der Rentenversicherungspflicht befreit werden k\u00f6nnen. Derzeit liegt die Frage dem Bundeverfassungsgericht zur Entscheidung vor. In der Zwischenzeit werden (angehende) Unternehmensjuristen bei m\u00f6glichen Wechseln diese Frage sicherlich in den Gehaltsverhandlungen thematisieren; den Unternehmen obliegt umgekehrt vermutlich noch st\u00e4rker als bisher, hauseigene Modelle betrieblicher Altersversorgung \u2013 die es wiederum h\u00e4ufig in Kanzleien nicht in dieser Form gibt &#8211; in den Fokus zu r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wann sollte ich in-house wechseln? (Doppelseite)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich gibt es keinen \u201erichtigen\u201c oder \u201efalschen\u201c Zeitpunkt, f\u00fcr einen In-house-Wechsel. Es gibt vielmehr Seniorit\u00e4ts- und Erfahrungsstufen, auf denen es einfacher und andere, auf denen es schwieriger ist, den Schritt in ein Unternehmen oder eine Bank zu machen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Berufseinstieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell streben die meisten Absolventen mit Pr\u00e4dikatsexamina den Weg in die gro\u00dfen Wirtschaftskanzleien oder zur Justiz an. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Stellen f\u00fcr Berufseinsteiger in Unternehmen seltener sind, da die meisten Arbeitgeber dort Kandidaten mit erster Berufserfahrung und einer soliden anwaltlichen Ausbildung suchen, die schneller \u201ealleine laufen k\u00f6nnen.\u201c Ausnahmen gelten z.B. f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Rechtsabteilungen etwa der DAX-Unternehmen, die in der Regel \u00fcber mehr Ressourcen verf\u00fcgen, um auch den Berufseinsteiger auszubilden. F\u00fcr Berufseinsteiger, die die T\u00e4tigkeit in einem Unternehmen reizt, empfiehlt sich daher eine zweigleisige Strategie: Neben gezielten Bewerbungen bei Unternehmen macht es h\u00e4ufig Sinn, auch ausgew\u00e4hlte Kanzlei-Optionen zu verfolgen, um dann nach einigen Jahren in der Regel mehr und breitere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Wechsel in ein Unternehmen zu haben. Falls sich jedoch schon der Berufseinstieg im Unternehmen ergibt, spricht selbstverst\u00e4ndlich nichts dagegen, ein passendes Angebot auch anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das \u201eklassische\u201c Wechselfenster&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einstieg als Volljurist in ein Unternehmen erfolgt dagegen meistens in Teamfunktionen ohne Personalverantwortung auf einer Seniorit\u00e4tsstufe von zwei bis f\u00fcnf Jahren, weil Unternehmen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>bei mehr Berufserfahrung h\u00e4ufig unterstellen, dass der Kandidat den n\u00e4chsten Karriereschritt kurzfristiger anstrebt (mit der Folge wechselseitiger Unzufriedenheit und Unruhe) und\/oder<\/li><li>bei mehr Berufserfahrung oft wegen des im Vergleich deutlich h\u00f6heren Kanzleigehalts und\/oder wegen des Verdachts zur\u00fcckhaltend sind, der Kandidat habe die Partnerschaft nicht erreicht und wolle nur deshalb in-house wechseln (es wird oft gefragt, warum das Interesse f\u00fcr ein Unternehmen nicht schon fr\u00fcher bestand) und\/oder<\/li><li>sp\u00e4tere F\u00fchrungskr\u00e4fte im Sinne nachhaltiger Personalentwicklung aus den eigenen Reihen rekrutieren bzw. f\u00fcr F\u00fchrungsaufgaben Kandidaten bevorzugen, die schon in-house und idealiter in einem \u00e4hnlichen Branchen- und Unternehmensumfeld t\u00e4tig sind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher sollte man bei Interesse an einer In-house-Karriere grunds\u00e4tzlich den Wechsel in ein Unternehmen m\u00f6glichst mit einer Seniorit\u00e4t von maximal f\u00fcnf Jahren vollziehen (Ausnahmen \u2013 dazu siehe den nachfolgenden Punkt \u2013 best\u00e4tigen die Regel).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der (\u00fcber-)n\u00e4chste Schritt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem sechsten Jahr Berufserfahrung stellt sich f\u00fcr viele Rechtsanw\u00e4lte oder In-house-Juristen konkreter die Frage nach dem n\u00e4chsten Karriereschritt \u2013 h\u00e4ufig wird dann eine F\u00fchrungsaufgabe angestrebt wie eine Teamleitung in einem gr\u00f6\u00dferen Unternehmen oder die Gesamtleitung (mit oder ohne ein Team) in einer kleineren Einheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derartige F\u00fchrungspositionen sind selten und sehr begehrt. Der Grund hierf\u00fcr ist offensichtlich: W\u00e4hrend Kanzleien in der Regel mehrere Partner in ihren jeweiligen Praxisgruppen haben, gibt es in Unternehmen nur einen einzigen Rechtsabteilungsleiter. Der Partnermarkt bewegt sich sehr schnell und immer mehr Partner wechseln zu anderen Kanzleien. Wegen der recht seltenen Positionen f\u00fcr Rechtsabteilungsleiter ist dieser Markt vergleichsweise stagnierend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wen diese Perspektive einer juristischen F\u00fchrungsposition in einem Unternehmen trotzdem reizt, der sollte im Idealfall seine Karriereplanung schon fr\u00fch hierauf ausrichten und auf der fraglichen Seniorit\u00e4tsstufe schon substanzielle einschl\u00e4gige Erfahrung in einem renommierten Unternehmen mitanerkannter Rechtsabteilung gesammelt haben. Bei der Besetzung von F\u00fchrungspositionen legen Unternehmen neben der fachlichen Qualifikation in der Regel Wert auf Branchen- bzw. (erste) F\u00fchrungserfahrung, Managementf\u00e4higkeiten und Kompetenz in interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit; in inhaltlicher Hinsicht wird meist Erfahrung bei strategischen (z.B. Corporate\/M&amp;A-) und generalistischeren operativen (Commercial-) Themen erwartet. Gerade bei letzterem Themenkreis ist der In-house-Jurist im Vorteil gegen\u00fcber dem in der Regel spezialisierteren Gro\u00dfkanzlei-Anwalt; Ausnahmen gelten begrenzt z.B. f\u00fcr spezialisiertere F\u00fchrungsaufgaben in gr\u00f6\u00dferen Rechtsabteilungen wie die eines \u201eLeiter M&amp;A\u201c oder \u201eLeiter IP\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Demgegen\u00fcber setzt sich bei immer mehr Syndikusanw\u00e4lten die Erkenntnis durch, dass es nicht unbedingt langfristig eine F\u00fchrungsposition sein muss \u2013 sei es, weil die inhaltliche juristische Arbeit als spannender angesehen wird und\/oder man sich einfach nicht in einer Managementrolle mit Personalverantwortung sieht. Auch insoweit ist die strategische Karriereplanung wichtig: Bei aller erstrebenswerten Spezialisierung sollte man perspektivisch nicht in eine \u201eSackgasse\u201c geraten, sondern darauf achten, dass die (neue) Position auch die richtige Plattform f\u00fcr einen m\u00f6glichen (\u00fcber- ) n\u00e4chsten Schritt ggf. auch zu einem anderen Arbeitgeber bietet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Markt\u00fcberblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine Reihe von guten Gr\u00fcnden, warum Anw\u00e4lte in-house in ein Unternehmen wechseln, wie beispielsweise mehr N\u00e4he zum Business, abwechslungsreichere Arbeit, unterschiedlichste Karriereoptionen, work-life-balance, etc.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>N\u00e4he zum Business&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer der h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr einen Anwalt, der Rechtsberatung in der Kanzlei den R\u00fccken zu kehren und eine Position in einer Rechtsabteilung eines Unternehmens anzunehmen, ist die gr\u00f6\u00dfere N\u00e4he zum Business. Das bedeutet nicht nur, wie in der Kanzlei, als externer Berater t\u00e4tig zu sein, der das Unternehmen nur von au\u00dfen betrachtet, und mehr oder weniger abstrakt eine Fragestellung rechtlich beurteilt, ohne jemals zu wissen, wie sich sein Rat tats\u00e4chlich f\u00fcr das Unternehmen in der Praxis auswirkt, sondern sie sind als Syndikusanwalt Teil eines Unternehmens selbst. Durch die juristische Beratung von verschiedenen Abteilungen und Mitarbeitern des Unternehmens haben sie einen gr\u00f6\u00dferen Einblick in die wirtschaftlichen Hintergr\u00fcnde der juristischen Fragestellungen, als die meisten externen Berater. Sie werden mit den unterschiedlichsten kommerziellen Fragestellungen konfrontiert und m\u00fcssen hierzu wirtschaftlich vertretbare, und nicht nur juristische \u201erichtige\u201c Entscheidungen treffen. Dies ist eine verantwortungsvolle und spannende Aufgabe, denn man ist in der Lage auch die Auswirkung der rechtlichen Beratung, die man geleistet hat, in der Praxis mit zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Abwechslungsreiche Aufgabe&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Syndikusanwalt in einem Unternehmen ist man weniger oft nur auf ein bestimmtes Rechtsgebiet festgelegt als in Kanzleien. W\u00e4hrend es in einigen gro\u00dfen Unternehmen mit sehr gro\u00dfen Rechtsabteilungen manchmal sehr spezialisierte in-house Anw\u00e4lte gibt, die sich beispielsweise ausschlie\u00dflich tagein tagaus mit einer ganz bestimmten Art von Vertr\u00e4gen besch\u00e4ftigen, ist die typische in-house Stelle oftmals sehr breit aufgestellt. Man betreut oft verschiedenste Abteilungen wie beispielsweise Vertrieb, Personal, Einkauf, Marketing, etc, die sich mit ganz verschiedenen Fragestellungen und Problemen melden. Das hei\u00dft man ber\u00e4t in ganz unterschiedlichen Rechtsgebieten, es k\u00f6nnen zum Beispiel also Fragen zur Zul\u00e4ssigkeit bestimmter Werbema\u00dfnahmen genauso auftauchen, wie die Begleitung einer M&amp;A Transaktion oder Problemstellungen aus dem Arbeitsrecht. Das ist sehr abwechslungsreich und interessant, hei\u00dft aber auch, dass man sich immer wieder einmal in neue Rechtsgebiete einarbeiten au\u00dferhalb der comfort zone einarbeiten muss. Es bedeutet auch, dass man ein gutes rechtliches und wirtschaftliches Gesp\u00fcr daf\u00fcr entwickelt, wie rechtliche Probleme verschiedenster Art anzugehen sind und auch beurteilen muss ob die Frage in-house gekl\u00e4rt werden kann, oder ob man den Rat eines spezialisierten externen Beraters in Anspruch nehmen muss. Von in-house Anw\u00e4lten wird daher in gro\u00dfem Ma\u00dfe eine \u201ecan-do\u201c, proaktive Einstellung verlangt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Verschiedene Karriereoptionen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Arbeiten in-house er\u00f6ffnet andere und breitere Karriereoptionen als der einer Kanzlei, wo man eigentlich nur die M\u00f6glichkeit hat, irgendwann Partner zu werden, was heute auch bei vielen gro\u00dfen Kanzleien immer schwieriger wird. Die typischsten Karriereoptionen in-house sind folgende:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>der Wechsel innerhalb der Abteilung oder zu einer anderen Abteilung, beispielsweise von der Rechtsabteilung in die Compliance Abteilung<\/li><li>der Wechsel zu einer Tochtergesellschaft ins Ausland<\/li><li>der Aufstieg zum Leiter Recht einer Business Unit oder sogar General Counsel des gesamten Unternehmens (je nach Unternehmensstruktur)<\/li><li>Verlassen der Rechtsabteilung in eine Business Rolle, die nicht mehr rechtlich gepr\u00e4gt ist<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein in-house Anwalt hat verschiedene Optionen, nat\u00fcrlich je nach Unternehmen und Verf\u00fcgbarkeit im Einzelfall. In internationalen gr\u00f6\u00dferen Unternehmen besteht die Chance, dass sich vielleicht neue M\u00f6glichkeiten in anderen Business Units oder in Tochtergesellschaften im Ausland ergeben. Oftmals wird einem als erfahrener guter Anwalt in einem Unternehmen auch die M\u00f6glichkeit gegeben, beispielsweise als commercial lawyer, der eigentlich keine gro\u00dfen Vorkenntnisse im Bereich Compliance hat, die Abteilung zu wechseln und sich in ein neues Gebiet einzuarbeiten. Da man als Jurist ohnehin als Generalist ausgebildet wurde, sehen viele Unternehmen dies als M\u00f6glichkeit, guten Mitarbeitern, die das Unternehmen kennen und sich bew\u00e4hrt haben, neue Perspektiven und Herausforderungen zu bieten, anstatt neue Personen einstellen zu m\u00fcssen. Viele Unternehmen versuchen, soweit m\u00f6glich, gute Kandidaten zu halten und Ihnen die M\u00f6glichkeit des Wechsels ins Ausland oder eine andere Abteilung zu erm\u00f6glichen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manchmal ergibt sich auch die M\u00f6glichkeit in eine Businessrolle zu wechseln, denn einige Anw\u00e4lte stellen fest, dass ihnen die wirtschaftliche Seite der Stelle besonders viel&nbsp; Spa\u00df&nbsp; macht&nbsp; und durch Erfahrung als Unternehmensjurist hat man oft gute Kenntnisse in diesem Bereich sammeln k\u00f6nnen. Solche Stellen k\u00f6nnen beispielsweise im Management, Personalwesen, Marketing, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrug etc liegen. Solch ein Wechsel l\u00e4\u00dft sich oftmals nur schwierig im Voraus planen, sondern ergeben sich meist nach einiger Zeit, wenn man sich als passend bewiesen hat.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Work-life-balance&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmensjurist zu sein ist eine spannende herausfordernde Aufgabe, die stressig sein kann und viel Arbeitseinsatz erfordert. Einige in-house Juristen arbeiten sogar \u00e4hnlich viele Stunden wie die Anw\u00e4lte in Gro\u00dfkanzleien, jedoch ist dies sicherlich nicht die Regel. Als in-house Jurist kann man seinen Tag oftmals besser strukturieren, die Arbeit einteilen und planen. Daher sind durchgearbeitete Wochenenden oder Arbeitszeiten bis sp\u00e4t abends doch eher die Ausnahme im Vergleich zu vielen Kanzleien. Die Einteilbarkeit und Planbarkeit der anfallenden Arbeit ist daher ein sehr gro\u00dfer Vorteil, denn es erm\u00f6glicht mehr Kontrolle \u00fcber das eigene Leben. Eine weitere Erleichterung ist, dass man sich als in- house Anwalt nicht an billable hours messen lassen muss, wie das in Kanzleien der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Welche Profile sind bei unternehmensjuristischen Positionen gefragt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die meisten In-house-Positionen sind neben der Pers\u00f6nlichkeit des Bewerbers und eine wirtschaftliche Denk- und unternehmerische Herangehensweise, Pragmatismus sowie eine \u201eHands-on Mentalit\u00e4t\u201c essentiell wegen der engen Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem operativen Gesch\u00e4ft bzw. dem Management.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus gibt es allerdings Kandidatenprofile, die typischerweise f\u00fcr ein Unternehmen attraktiver sind als andere \u2013 n\u00e4mlich in der Regel solche, die von der konkreten T\u00e4tigkeit bzw. der spezifischen Erfahrung einschl\u00e4gig sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am h\u00e4ufigsten werden dabei folgende T\u00e4tigkeitsschwerpunkte\/ Erfahrungen gesucht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Allgemeines Wirtschafts- und Vertragsrecht (Commercial)<\/li><li>Gesellschaftsrecht\/M&amp;A (Corporate)<\/li><li>Gewerblicher Rechtsschutz (IP)<\/li><li>Recht der Informationstechnologie (IT)<\/li><li>Compliance<\/li><li>Bank- und Finanzrecht (Banking &amp; Finance)<\/li><li>Kapitalmarktrecht (Capital Markets)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Unternehmen ist (im Gegensatz zu Banken) der Bereich Commercial derjenige, nachdem mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Nachfrage besteht. Ein hoch qualifizierter Kandidat mit diesem Hintergrund sowie zus\u00e4tzlicher Branchenexpertise (zB im Bereich Maschinenbau, Telekommunikation, Medien, IT, Konsumg\u00fcter) wird im Regelfall f\u00fcr Unternehmen in Handel und Industrie&nbsp; sehr&nbsp; interessant&nbsp; sein. Au\u00dferdem kann man hier mit entsprechenden In-house- Secondments punkten und sich von der Konkurrenz abheben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An zweiter Stelle steht nach unserer Erfahrung der Bereich Gesellschaftsrecht, in dem branchen\u00fcbergreifend die meisten gr\u00f6\u00dferen Unternehmen starken Beratungsbedarf haben. Hier geht es sowohl um die laufende gesellschaftsrechtliche Beratung als auch um Themen wie M&amp;A-Transaktionen, Joint Ventures, Kooperationen oder Restrukturierungen. Wir erleben zudem h\u00e4ufig, dass Unternehmen f\u00fcr generalistisch gepr\u00e4gte Commercial- Positionen Kandidaten mit M&amp;A-Expertise in Erw\u00e4gung ziehen, da bei Kandidaten aus diesem Bereich in der Regel entsprechende Erfahrungen bei Gestaltung und Pr\u00fcfung eines breiten Spektrums von Vertr\u00e4gen sowie Projektmanagement-F\u00e4higkeiten vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seltener gesucht werden folgende Bereiche \u2013 und entsprechend schwieriger ist die Suche f\u00fcr Kandidaten mit dieser Expertise:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Arbeitsrecht (Employment)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeitsrecht ist in den meisten Unternehmen ausschlie\u00dflich in der Personalabteilung angesiedelt, wodurch sich in der Regel weniger Schnittstellen zu anderen Rechtsgebieten ergeben, so dass solche Positionen im Vergleich selten sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Prozessf\u00fchrung (Litigation)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00a7 46 BRAO d\u00fcrfen Rechtsanw\u00e4lte nicht f\u00fcr ihre Arbeitgeber gerichtlich t\u00e4tig werden, so dass dieser T\u00e4tigkeitsbereich in Unternehmen nicht relevant ist \u2013 mit Ausnahme von (seltenen) Stellen in Gro\u00dfunternehmen, deren Litigation-Teams eine Schnittstelle zwischen dem laufenden Gesch\u00e4ft, der Rechtsabteilung sowie externen Anw\u00e4lten bilden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Insolvenzrecht (Insolvency)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Beratung des Unternehmens im Insolvenzrecht (anders als jene in der vorinsolvenzlichen Restrukturierung) findet in der Praxis nicht statt, da nach Insolvenzantragstellung in der Regel ein (vorl\u00e4ufiger) Insolvenzverwalter die Geschicke des Unternehmens steuert, der meistens externe Spezialisten in diesem Bereich hinzuzieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Steuerrecht (Tax)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Regel werden Kandidaten mit steuerrechtlicher Erfahrung lediglich f\u00fcr entsprechende Positionen in Steuerabteilungen in Betracht gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies bedeutet f\u00fcr Kandidaten aus den vorgenannten Bereichen, dass der Wettbewerb bei den seltenen Positionen in diesem Bereich sehr intensiv ist. Zu erw\u00e4gen ist daher, ob ggf. auch eine T\u00e4tigkeit in angrenzenden Gebieten bzw. eine generalistischere Rolle in Frage kommt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n\n\n\t<div class=\"hd-block hd-block-jobs is-style-reduced alignwide\" id=\"block_6238943162107\" style=\"\">\n\n\t\t\n\t\t\t<div class=\"eyebrow-group\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3 class=\"hd-block-job__title is-style-eyebrow eyebrow-group__title\">Jobs<\/h3>\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\n\t\t<div class=\"cards cards--jobs\">\n\n\t\t\t\n<div class=\"card card--job post-124587 job_listing type-job_listing status-publish hentry\" id=\"block_6238943162107-job-124587\">\n\n\t<a class=\"card__link\" href=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/de\/job\/corporate-senior-associate-6-pqe-124587\/\">\n\n\t\t\n\t\t\t<ul class=\"card__tags\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__tag card__tag--srgroup_job_industry\">Law firm<\/li>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__tag card__tag--srgroup_job_contract\">Permanent<\/li>\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/ul>\n\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"card__title\">Corporate Senior Associate 6+ PQE<\/h4>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"card__content\">Senior Associate &#8211; Corporate (6+ PQE) About the Firm A highly regarded UK law firm with a strong footprint across London and the South East is seeking a Senior Associate to join its expanding corporate team. The firm is known for its collaborative culture, sector focus, and commitment to both client service excellence and career [&hellip;]<\/div>\n\t\t\t\n\t\t<ul class=\"meta__list meta-list--icons\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__published-date meta__item\"><span class=\"meta__item-label\">Posted<\/span> <span class=\"meta__item-value\">Ver\u00f6ffentlicht vor 12 Stunden<\/span><\/li>\n\t\t\t\t\n\t\t<\/ul>\n\n\t\t\n\t\t<p class=\"card__read-more\">Read more<\/p>\n\n\t<\/a>\n\n<\/div>\n<div class=\"card card--job post-124549 job_listing type-job_listing status-publish hentry job_position_featured\" id=\"block_6238943162107-job-124549\">\n\n\t<a class=\"card__link\" href=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/de\/job\/litigation-roles-bermuda-and-cayman-islands-124549\/\">\n\n\t\t\t\t\t<h4 class=\"card__title\">Litigation roles &#8211; Bermuda and Cayman Islands<\/h4>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"card__content\">We have been briefed on some exciting Insolvency and Litigation opportunities with a leading offshore international firm in Bermuda dn the Cayman Islands. The roles will advise on all aspects of litigation and dispute resolution with particular emphasis on contentious insolvency, creditor and shareholder remedies, general commercial litigation, and contentious trust litigation. 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Strong technical governance expertise remains essential, but it is no longer enough on its own. Today\u2019s company secretaries are expected to help boards navigate regulation, stakeholder pressure, ESG scrutiny, technology [&hellip;]<\/div>\n\t\t\t\n\t<\/a>\n\n<\/div>\n<div class=\"card card--post post-123642 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-finding-talent category-hiring-advice category-us tag-new_in-house-hiring-advice hd_author-jon-coles hd_author-joncoles\" id=\"block_6234664dc6f37-job-123642\">\n\n\t<a class=\"card__link\" href=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/de\/hiring-advice\/how-in-house-legal-teams-in-the-us-energy-sector-are-adapting-to-regulatory-complexity\/\">\n\n\t\t\n\t\t\t<div class=\"card__image-wrapper\">\n\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/GettyImages-507118706-300x225.jpg\" class=\"card__image\" alt=\"Two male colleagues discuss work at a laptop\" sizes=\"(max-width: 481px) 100vw, (max-width: 599px) 50vw, (max-width: 1240px) 33vw, 370px\" srcset=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/GettyImages-507118706-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/GettyImages-507118706-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/GettyImages-507118706-768x576.jpg 768w\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\n\t\t\t<ul class=\"card__tags\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__tag\"><\/li>\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/ul>\n\n\t\t\t\t\t\t<h3 class=\"card__title\">How in-house legal teams in the US energy sector are adapting to regulatory complexity<\/h3>\n\t\t\t\n\t\t<ul class=\"meta__list\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__published-date meta__item\"><span class=\"meta__item-label\">Posted<\/span> <span class=\"meta__item-value\">Juli 28, 2026<\/span><\/li>\n\t\t\t\t\n\t\t<\/ul>\n\n\t\t\t\t\t<div class=\"card__content\">Contents Share Key insights Large-scale energy projects have always been complex.&nbsp;&nbsp;What is changing is how early, and how extensively, legal teams are now involved in shaping whether those projects can move forward.&nbsp; From permitting and environmental compliance to project finance, stakeholder management and major commercial agreements,&nbsp;in-house counsel recruitment&nbsp;is evolving as lawyers become involved much earlier [&hellip;]<\/div>\n\t\t\t\n\t<\/a>\n\n<\/div>\n<div class=\"card card--post post-94275 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-in-house category-market-update category-uk tag-new_in-house-market-insights hd_author-sarah-ingwersen\" id=\"block_6234664dc6f37-job-94275\">\n\n\t<a class=\"card__link\" href=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/de\/market-insight\/in-house\/uk-in-house-market-update\/\">\n\n\t\t\n\t\t\t<div class=\"card__image-wrapper\">\n\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/iStock-627872842-1-300x225.jpg\" class=\"card__image\" alt=\"Businessman talking to colleagues in meeting\" sizes=\"(max-width: 481px) 100vw, (max-width: 599px) 50vw, (max-width: 1240px) 33vw, 370px\" srcset=\"https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/iStock-627872842-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.taylorroot.com\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2024\/10\/iStock-627872842-1-768x576.jpg 768w\" \/>\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\n\t\t\t<ul class=\"card__tags\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__tag\"><\/li>\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/ul>\n\n\t\t\t\t\t\t<h3 class=\"card__title\">UK and Ireland in-house legal recruitment market update Q3<\/h3>\n\t\t\t\n\t\t<ul class=\"meta__list\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"card__published-date meta__item\"><span class=\"meta__item-label\">Posted<\/span> <span class=\"meta__item-value\">Juli 13, 2026<\/span><\/li>\n\t\t\t\t\n\t\t<\/ul>\n\n\t\t\t\t\t<div class=\"card__content\">Contents Key insights Corporate and commercial, London Banking and financial services, London Interim, London Regional UK Ireland Corporate and commercial, London Q2 saw confidence continue to build across the in-house legal market, although hiring remained measured and highly strategic. Businesses continue to navigate economic uncertainty, evolving regulation and rapid technological change, but there was greater [&hellip;]<\/div>\n\t\t\t\n\t<\/a>\n\n<\/div>\t\t\n\t\t<\/div>\n\n\t\t\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Durch zunehmende Regulierung, technologischen Fortschritt sowie st\u00e4rkeren, vor allem internationalen Wettbewerb nehmen Komplexit\u00e4t und Umfang der rechtlichen Fragestellungen f\u00fcr die meisten Unternehmen und Banken stetig zu. Daher \u00fcberrascht es nicht, dass viele dieser Einheiten insbesondere im vergangenen Jahrzehnt ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen deutlich ausgebaut haben. 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